Am vergangenen Wochenende fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Flettmar erstmals gemeinsam mit der neu angeschlossenen Löschgruppe Böckelse in der Mehrzweckhalle Flettmar statt.
Ortsbrandmeister Kai Hasenjäger nutzte die Gelegenheit, um die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben.
Zum Jahresende 2024 zählte die Feuerwehr Flettmar inklusive der Löschgruppe Böckelse 51 aktive Kameradinnen und Kameraden. Hinzu kommen 12 Mitglieder der Altersabteilung sowie 12 Kinder in der Kinderfeuerwehr und 12 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr. "Eine erfreuliche Bilanz, die zeigt, wie lebendig unsere Feuerwehrgemeinschaft ist", so Hasenjäger.
Das Jahr 2024 war mit acht Einsätzen vergleichsweise ruhig. Zu den Einsätzen zählten unter anderem ein Verkehrsunfall in der Dorfstraße, ein Böschungsbrand in Flettmar und ein PKW-Brand auf der K41. Zudem wurden zwei Anfahrten zu Bränden abgebrochen, da die Lagen bereits unter Kontrolle waren.
Ein besonderes Highlight war die großangelegte Einsatzübung auf dem Hof Seevogel. Mit realistischen Bedingungen wie Rauchbomben und Soundeffekten konnten die Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellen. "Mein Dank gilt der Familie Seevogel und allen Beteiligten, die diese Übung möglich gemacht haben", betonte Hasenjäger.
Das Osterfeuer am Rodelberg sowie der Orientierungsmarsch der Samtgemeinde Meinersen waren weitere Höhepunkte des Jahres. Letzterer wurde von der Feuerwehr Flettmar organisiert und fand großen Anklang. Hasenjäger lobte die Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort: "Der Schankwagen des TSV Flettmar und die Unterstützung durch den Schützenverein machen solche Veranstaltungen erst möglich."
Auch der Maibaum wurde traditionsgemäß aufgestellt und musikalisch vom Männergesangsverein Müden begleitet. „Solche Events stärken den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft und in unserer Feuerwehr“, so Hasenjäger.
Ein wiederkehrendes Thema war der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, der weiterhin auf sich warten lässt. „Wir hoffen, dass in naher Zukunft sichtbare Fortschritte gemacht werden“, erklärte Hasenjäger. Der Ortsbrandmeister bedankte sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern für ihre Geduld und ihren Einsatz unter den aktuellen Bedingungen.
Ortsbrandmeister Kai Hasenjäger (5.v.r.), Samtgemeindebrandmeister Sven J. Mayer (links), Wolfgang Dreinerth (rechts) mit den Geehrten und Beförderte, sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung.
Zum Abschluss seines Berichts sprach Hasenjäger allen Kameradinnen und Kameraden, dem Kommando sowie den Unterstützern der Feuerwehr seinen Dank aus: „Ohne euch wäre diese Arbeit nicht möglich. Gemeinsam können wir auch in Zukunft große Herausforderungen meistern.“
Bei der anschließenden Wahl zum zweiten stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Timo Meyer aus der Löschgruppe Böckelse vorgeschlagen und in offener Wahl einstimmig durch die Versammlung gewählt.
Zu Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern beförderte Kai Hasenjäger Svea Wendt, Daria Kampen, Hendrik Voigt und Paul Hasenjäger.
Samtgemeindebrandmeister Sven J. Mayer beförderte im Anschluss Christian van Daak und Timo Meyer zu Löschmeistern.
Michaela Kirste wurde für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr durch Wolfgang Dreinerth, stellvertretender Brandabschnittsleiter Gifhorn-Süd geehrt.
Die Freiwillige Feuerwehr Flettmar blickt somit auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück und startet motiviert in das Jahr 2025 – mit dem Ziel, weiterhin eine starke und engagierte Gemeinschaft zu bleiben.