Fast drei Stunden lang begeisterten die Feuerwehrmusikzüge Hillerse und Langelsheim (Harz) mit ihrem Konzert am Sonnabend, 1. Februar in der Gifhorner Stadthalle. Und diese war mit knapp 500 Besuchern nahezu bis auf den letzten Platz belegt. Erst nach mehreren Zugaben und stehenden Ovationen wurden die rund 60 Musiker von der Bühne gelassen.
„Wir Musiker kennen uns schon lange“, so die Musikzugführerin aus Hillerse, Nina Lorfing, bei ihrer Begrüßung. „Vor zwei Jahren ist dann die Idee zu einem gemeinsamen Konzert in Langelsheim entstanden.“ Das war ein so großer Erfolg, dass sich die Musiker für das Konzert in Gifhorn erneut zusammentaten.
Moderator Jürgen Errerd
Die musikalischen Leiter Ralf Brandes (Hillerse) und Steffen Klenner (Langelsheim) passten das Programm aus Langelsheim an der einen oder anderen Stelle noch einmal an, bei mehreren gemeinsamen Proben wurden die Stücke perfektioniert.
Mit Jürgen Errerd hatten die Veranstalter nicht nur einen wortgewandten Moderator für das Konzert gewonnen. Nach der Pause griff er gemeinsam mit Ralf Brandes zur Trompete, um die Besucher auf den zweiten Teil einzustimmen.
Und die Musiker hatten ein buntes Repertoire mit in die Stadthalle gebracht.
Begann es mit dem klassischen Marsch „Alte Kameraden“ folgte im Anschluss eine Reise durch alle Epochen der Musik. Polkas gehörten ebenso dazu wie Kultstücke der neuen Deutschen Welle.
Erste Gänsehautmomente gab es kurz vor der Pause, als das Orchester „Celtic Crest“ spielte und der Hillerser Matthias Hübner mit seinem Dudelsack auf der Bühne erschien.
Solist Matthias Hübner auf dem Dudelsack
Im zweiten Teil jagte dann ein Höhepunkt den nächsten: Ein Medley der Popgruppe Pur wurde gefolgt von einer musikalischen Reise durch die USA sowie einen Rockmedley.
Zum Abschluss gab es dann mit der „Bohemian Rhapsody“ weitere Gänsehautmomente für die Besucher.
Unter stehenden Ovationen gab es als Zugabe den Steigermarsch und auch „Celtic Crest“ wurde noch einmal gespielt.
Hillersers Bürgermeister Philipp Raulfs und sein Langelsheimer Kollege Ingo Henze hoben in ihren Grußworten die Qualität der beiden Musikzüge hervor, die den Besuchern einen wunderbarten Nachmittag bescherten.
Unter den Besuchern war auch eine rund 60- köpfige Delegation aus Langelsheim.