Feuerwehr Hillerse ehrt langjährige Mitglieder und blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Geschrieben am 27.01.2025
von Text & Bild: FB Presse- & Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr der SG Meinersen, Carsten Schaffhauser


60 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr Hillerse, viele Jahre davon auch aktiv, sind Karl-Klaus Asche und Rolf Busse. Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr am Sonnabend zeichnete der stellvertretende Samtgemeindebrandmeister Niko von Köckritz die beiden mit dem Ehrenzeichen für 60 Jahre des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes aus.

Das Ehrenzeichen für 40 Jahre überreichte er an Horst-Ludwig Hofmann, und für 25 Jahre im Musikzug zeichnete von Köckritz Knud Zier aus.

Der neue Ortsbrandmeister Michael Zech hob in seinem Jahresbericht hervor, dass ein digitales System zur besseren Planung der Ausbildung und weiterer Termine eingeführt wurde. Auch stellte die Wehr das Dienstbuch auf eine digitale Version um. Dies werde auch von der älteren Generation ohne Probleme angenommen.

Bei den Leistungsvergleichen belegte die Wehr den zweiten und dritten Platz.

Um die Ausbildung an die neuen Vorgaben der Qualifikationsstufen I bis III anzupassen, wurden einige Änderungen vorgenommen.

Ein besonderer Dank ging an die Familie Schönfeld, die ein Abrisshaus mehrfach für Übungsdienste zur Verfügung stellte. Außerdem dankte er mehreren Firmen, die durch tatkräftige Unterstützung und Gerätschaften beim Ausbau des Stellplatzes für die Container der Wehr halfen.

Abschließend sprach er über zahlreiche Termine der Einsatz- und Altersabteilung. Außerdem hob er hervor, dass die Kinderfeuerwehr vier Kinder an die Jugendfeuerwehr übergeben konnte und zum Jahresende 18 Kinder zählte. Es gab einen Besuch der Polizei, und am Kreis-Kinderfeuerwehr-Orientierungsmarsch in Seershausen nahmen die Nachwuchsbrandschützer teil. Über einen guten dritten Platz beim Samtgemeinde-Orientierungsmarsch berichtete Jugendwart Sebastian Schwab. Bei den Wettkämpfen auf Samtgemeindeebene verpassten sie als Siebter knapp die Teilnahme am Kreiswettbewerb.



Höhepunkt des Jahres im Musikzug war das Konzert in Langelsheim im Harz, das so großen Anklang fand, dass am 1. Februar in der Gifhorner Stadthalle ein weiteres Konzert der beiden Musikzüge stattfindet, berichtete die Leiterin des Musikzuges Nina Lorfing. Neben zahlreichen Schützenfesten war der Musikzug auch beim 50-jährigen Jubiläum der Samtgemeinde musikalisch vertreten. Insgesamt gab es 27 Auftritte, 44 Proben und 37 sonstige Termine.
 
Das Einsatzgeschehen ließ der stellvertretende Ortsbrandmeister Florian Kunze Revue passieren. Insgesamt wurde die Wehr 2024 zu 23 Einsätzen alarmiert: acht Brandeinsätze, 14 Hilfeleistungen und einen Fehlalarm. Mehrfach rückte sie zu Verkehrsunfällen aus, und einmal ging es zu einer verunfallten Person in der Oker.
 
Zur Feuerwehrfrau beförderte der Ortsbrandmeister Antonia Schmidt, sowie zum Feuerwehrmann Paul Marschall und Benedikt Jacobi. Oberfeuerwehrmänner wurden Michael Spirius, Robin Salamon und Eberhard Grenz. Igor Hackl und Klaus Bieler wurden zu Hauptfeuerwehrmännern ernannt. Den Rang des Ersten Hauptfeuerwehrmannes erhielten Christian Hauer, Michael Hämpke und Klaus Hillebrecht, Erste Hauptfeuerwehrfrau wurde Dörte Michels.
 
Von Köckritz beförderte die beiden stellvertretenden Ortsbrandmeister Katrin Popp und Florian Kunze zu Ersten Hauptlöschmeistern.
 
Sebastian Schwab wurde zum Oberlöschmeister befördert
 
Für ihre 25-jährige fördernde Mitgliedschaft ehrte Zech Klaus Bieler, Erhard Botta und Frank Jäger, für 40 Jahre Harald Bertram, Eberhard Funck, Hans-Jürgen Marquardt, Bernd Petrich und Hans-Hermann Raulfs.
 
Von der Versammlung wurde die Erhöhung des jährlichen Beitrags um vier Euro auf 22 Euro beschlossen.
 
Der stellvertretende Samtgemeindebrandmeister sprach in seinem Grußwort von einem ruhigen, aber durchaus abwechslungsreichen Jahr. So waren die Feuerwehren der Samtgemeinde bei 115 Einsätzen gefordert gewesen. Der aufwändigste Einsatz war der Fund einer Weltkriegsbombe mit den dazugehörigen weiträumigen Absperrungen zwischen Müden und Flettmar.
 
Erfreulich sei die Mitgliederentwicklung: 510 Einsatzkräfte, davon 94 weibliche, zählt die Samtgemeindefeuerwehr, und auch bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren seien Zuwächse zu verzeichnen.
 
Wilfried Voiges, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Brandschutz, Ordnung und Verkehr, dankte der Feuerwehr für ihr großes Engagement zum Wohle der Bürger.
 
Diesen Dank griff auch Hillersers Bürgermeister Philipp Raulfs auf. Er betonte, dass die Feuerwehr neben ihrem Pflichtauftrag zur Sicherung in der Gemeinde noch viel mehr sei – das Engagement im gesellschaftlichen Bereich des Ortes sei ebenso wichtig.