Neuer Radweg zwischen Päse und B 188 fertiggestellt
Mit der Fertigstellung des Radwegneubaus an der K 42 steht ab sofort eine deutlich verbesserte Verbindung für den Radverkehr zur Verfügung. Die Maßnahme wurde am 17. April 2026 abgeschlossen; der Baubeginn war am 6. Oktober 2025.
Der neue Radweg ist rund 590 Meter lang und 2,50 Meter breit. Davon wurden etwa 430 Meter in Asphaltbauweise und rund 160 Meter in Betonbauweise hergestellt.
Zusätzlich hat die Gemeinde Meinersen rund 50 Meter Gehweg neu hergestellt und weitere etwa 75 Meter Gehweg erneuert. Im Zuge der Arbeiten hat der Wasserverband Gifhorn außerdem die Wasserleitung erneuert.
Der neue Radweg zwischen Päse und der Bundesstraße 188 ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Gifhorn und der Gemeinde Meinersen. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit: Der Landkreis Gifhorn und die Gemeinde Meinersen haben eine Zweckvereinbarung geschlossen, in deren Rahmen der Landkreis die Ausführung des Radwegebaus für die Gemeinde übernimmt.
Der neue Radweg schließt eine längst überfällige Lücke am Orteingang und ermöglicht Radfahrenden eine durchgängige und sichere Verbindung. Die Gemeinde Meinersen beteiligt sich mit einem finanziellen Beitrag von insgesamt 85.000 Euro an dem Gesamtvorhaben.
Die Bauausführung war von mehreren technischen Herausforderungen geprägt. Insbesondere im Bereich der Ackerflächen wechselte die Tragfähigkeit des Untergrundes stark, weshalb eine Untergrundverbesserung erforderlich war.
Im Bereich des Waldes wurde der Radweg in Betonbauweise hergestellt, um den sensiblen Wurzelraum zu schützen. An einzelnen Stellen wurde die Trasse zugunsten des Baumschutzes verengt.
Aus Platzmangel wurde der Radweg zudem direkt mit Hochbord an die Straße herangeführt; in diesem Zusammenhang wurde die Fahrbahn auf einer Länge von rund 230 Metern mit erneuert.
Der Asphaltbereich des Radweges wurde verstärkt und mit Rampen zur Straße ausgebildet, damit auch künftig die Verladung von Zuckerrüben möglich bleibt. Damit verbindet das Projekt sichere Radverkehrsführung mit den Anforderungen der Landwirtschaft vor Ort.
Die Kombination aus Radwegneubau, Gehwegerneuerung, Leitungsbau und Straßenanpassung verbessert die Infrastruktur entlang der K 42 nachhaltig. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird die Verkehrssicherheit für Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie den landwirtschaftlichen Verkehr spürbar erhöht.

