65 Kinder meistern Brandfloh-Abnahme in Müden

Geschrieben am 20.04.2026
von Text & Bilder: Pressestelle der Kreisfeuerwehr Gifhorn, Carsten Schaffhauser


 

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Brandfloh-Abnahme in Müden

65 Kinder aus 13 Kinderfeuerwehren des Landkreises Gifhorn waren am Sonnabend nach Müden gekommen. Die Fachbereiche Kinderfeuerwehr der Kreis- und Samtgemeindejugendfeuerwehren hatten zur Abnahme des Brandflohs eingeladen.

Wenn Kinder das neunte Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens einem Jahr in der Kinderfeuerwehr sind, können sie an der Abnahme teilnehmen.

„Wichtig ist, dass es in der Kinderfeuerwehr nicht um einen Wettkampf geht, vielmehr steht Spiel und Spaß im Vordergrund“, so Steffi Schödler, Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr in der Kreisjugendfeuerwehr.

Sie zeigte sich erfreut, dass es immer mehr Kinderfeuerwehren im Landkreis gibt. „Zurzeit sind es 54 Kinderfeuerwehren, am 2. Mai soll in Bokensdorf die 55. gegründet werden.“

 



 

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Starke Unterstützung vor Ort

Für die Organisation der Veranstaltung zeichnete die Samtgemeindejugendfeuerwehr der Fahlen Heide (Samtgemeinde Meinersen) mit der stellvertretenden Samtgemeindejugendfeuerwehrwartin Elena Klann und ihrem Team sowie die Mitglieder des Fachbereichs Kinderfeuerwehr in der Kreisjugendfeuerwehr verantwortlich.

Sie wurden von Betreuern aus den weiteren Kinderfeuerwehren der Samtgemeinde Meinersen sowie zahlreichen Aktiven der Feuerwehr Müden-Dieckhorst tatkräftig unterstützt.

Letztere sorgten auch dafür, dass keiner der Besucher Hunger oder Durst haben musste.

 



 

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Spielerisch gelernt und gezeigt

An mehreren Stationen zeigten die kleinen Nachwuchsbrandschützer, was sie zuvor in den Kinderfeuerwehren erlernt hatten.

So galt es an der Station Feuerwehrübung, mehrere Kegel mit Hilfe einer Kübelspritze und einem Strahlrohr umzuspritzen. Bei der Ersten Hilfe ging es um die stabile Seitenlage und das Absetzen des Notrufes.

Im Rahmen der Brandschutzerziehung mussten erneut Kegel – dieses Mal durch den Einsatz eines mit Wasser gefüllten Feuerlöschers – umgeworfen werden. Beim Fragebogen galt es, einfache Feuerwehrfragen ebenso zu beantworten wie Fragen der Allgemeinbildung oder Scherzfragen.

Um Sport und Spiel ging es bei einer weiteren Station. Hier musste zunächst über einen Schlauch balanciert werden, anschließend ging es über einen angenommenen Wassergraben und abschließend wurde ein Holzpuzzle zusammengesetzt.

„Alle Stationen und Fragen waren den Betreuern im Vorfeld bekannt und wurden auch im Dienst der einzelnen Kinderfeuerwehren immer wieder besprochen“, so Schödler.

„Es geht hier auch nicht darum, alles perfekt zu können, sondern Spaß an der Sache zu haben.“ Wenn der eine oder andere kleine Brandfloh mal aufgrund von Aufregung etwas vergessen hatte, halfen die Betreuer mit kleinen Tipps weiter.

 



 

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Lob für Einsatz und Organisation

„Das war eine großartige Veranstaltung, man sieht, dass sie mit viel Herzblut organisiert wurde“, lobte Steffi Schödler bei der Vergabe der Anstecknadeln und Urkunden die Organisatoren der Samtgemeindejugendfeuerwehr Meinersen.

Und auch die Samtgemeindebürgermeisterin Karin Single war bei der Übergabe der Abzeichen voll des Lobes: „Ihr habt gezeigt, wie man sich richtig verhält, seid wissbegierig, mutig und verantwortungsbewusst“, betonte sie in ihrem Grußwort.

Der Abschnittsleiter Nord Olaf Müller und der stellvertretende Abschnittsleiter Süd Wolfgang Dreinerth waren ebenfalls voll des Lobes für die kleinen Brandflöhe.

So erhielten abschließend auch alle 65 Teilnehmer ihr Abzeichen des Brandflohs samt Urkunde überreicht.

Schödler wies abschließend darauf hin, dass im September ein weiterer Termin zur Abnahme im Nordkreis ausgerichtet wird.