Termine für eine osteopathische Behandlung sind zeitnah verfügbar.

Geschrieben am 01.03.2026
von Therapie An der Oker




Osteopathische Behandlung
Untersuchung · Anamnese · Therapie

Die osteopathische Untersuchung und Behandlung

Die osteopathische Untersuchung und Behandlung basiert auf folgende Therapieformen.

Therapieformen (1/2)

Manuelle Therapie

Behandlung der parietalen Strukturen übt Einfluss auf Knochen, Gelenke und Muskulatur aus.

Faszien Therapie

Beeinflusst die bindegewebigen Verkettungen einzelner Organe, Gelenke, Knochen und Nerven vom Kopf bis zu den Füßen.

Therapieformen (2/2)

Craniosakrale Therapie

Schafft einen Ausgleich von Spannungen im Nervensystem. Cranium bedeutet Kopf (meint hier auch das Gehirn) und Sakrum bedeutet Kreuzbein, beides wird durch die Wirbelsäule verbunden. In dieser verläuft unser Rückenmark. Hirn und Rückenmark sind unsere zentralen Schaltstellen unseres Nervensystems.

Durch sehr sanfte Impulse wird der freie Fluss der Nervenflüssigkeit (Liquor) und die freie Beweglichkeit von Schädelknochen und Kreuzbein positiv beeinflusst.

Viszerale Therapie

Die manuelle Behandlung der Organe verbessert die Position, die Funktion und beeinflusst die stützende und schützende Spannung des umliegenden Gewebes.

Zusammenhang der Therapieformen & Behandlungsansatz

Alle 4 Therapieformen greifen ineinander, da auch die verschiedenen anatomischen Strukturen miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Es geht um den freien Fluss in den Arterien, Venen, Kapillaren, Lymphgefäßen und Hirn-Rückenmark-Systems als Basis für eine gesundheitliche Regulationsfähigkeit.

 

Es geht immer um das „Warum?“

Warum werden z.B. Schmerzen, Verdauungsprobleme etc. nicht besser oder sind nie konstant gelindert?

Liegt die Ursache nicht am Schmerzort, muss eine umfangreiche Anamnese und Untersuchung durchgeführt werden. Eine Probebehandlung bestätigt dann die Verdachtsdiagnose.

Behandelt werden: strukturelle Beschwerden Behandelt werden: funktionelle Beschwerden

Beispiele für Beschwerden

Mit der Osteopathie werden strukturelle und funktionelle Beschwerden behandelt.

  • Bewegungseinschränkungen und Schmerzen von Gelenken, Muskulatur
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Kopfschmerzen
  • Arthrose
  • Schwindel
  • Ohrgeräusche
  • Verdauungsbeschwerden
  • Müdigkeitssyndrome
  • Schlafstörungen
  • Menstruationsprobleme
  • Urogenitale Störungen, z.B. Inkontinenz

Diese Aufzählung ist natürlich nur beispielhaft. Die Osteopathie ersetzt nicht eine erforderliche schulmedizinische Betreuung oder die ärztliche Basistherapie bei schweren Erkrankungen.

Kostenübernahme & Hinweise

Seit dem Jahr 2012 übernehmen einige gesetzliche Krankenkassen die Kosten von osteopathischen Behandlungen ganz oder in Teilen.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob eine ärztliche Bescheinigung oder Überweisung vorliegen muss oder auch der Nachweis meiner anerkannten beruflichen Qualifikation.

Der Patient ist in jedem Falle zur Zahlung der vereinbarten Kosten für die Therapie verpflichtet, unabhängig davon, ob bzw. in welcher Höhe eine Erstattung durch die Krankenkasse oder Beihilfe erfolgt.

 

Die umfangreiche Anamnese und Befunderhebung kann bei dem ersten Termin etwas länger dauern. Die Dauer der Therapie richtet sich nach der Notwendigkeit.

Bitte einplanen: 1-2 Stunden Zeit